Die Besonderheit beim Setzkasten liegt in der inneren Aufteilung.
Ursprünglich wurden Setzkästen im Druckergewerbe beim Bleisatz verwendet. Die einzelnen Typen (Buchstaben, Zeichen) wurden für den einfachen Zugriff ordentlich sortiert abgelegt. Der Setzkasten besass viele kleine Fächer, im Grunde war es ein Boden mit einem Rahmen und einer gitterartigen Aufteilung.
Diese Aufteilung bietet sich für Sammler diverser Objekte an, um viele Dinge auf relativ kleinem Raum auszustellen.
Üblicherweise sind die Sammelstücke bei Setzkästen relativ klein. Fingerhüte, Kristalle, Steine, Figuren u.ä. findet man häufig. Bei größeren Stücken wird der Aufbau schnell unpraktisch.
Setzkästen sind meist offen und besitzen keine Glasfront. Damit gehört so ein Setzkasten genau betrachtet nicht zu den Vitrinen, erfüllt aber die gleiche Funktion.